BONES INSTITUTET

INSTITUTET // 03. Oktober 2013// Marseille // Berlin

 

BankenkBONESrisen, Umweltkatastrophen, Terroranschläge, systemische Überstrapazierung, die finale Apokalypse- seit einiger Zeit sind Geschichten des Untergangs, des Zerfalls und eines möglichen Endes unserer Zivilisation omnipräsent. Die damit verbundenen Ängste vor der eigenen Sterblichkeit, vor dem Ende des Lebens hindern uns allerdings dennoch nicht daran so weiter zu machen wie bisher. Oder doch?

Gibt es ein Bewusstsein der Krise, dass die Möglichkeit der eigenen Sterblichkeit, den Moment des Todes, des Aufhörens in sich aufnehmen kann?
Aber wie beendet man, was man stetig wiederholt, als gäbe es Unsterblichkeit?
Wie beendet man:  ein Leben… eine Performance… eine Vorstellung …. eine Beziehung.
Und liegt in diesem Ende Etwas, das die Perspektive auf das, was wir Leben und Fortschritt nennen, verändern könnte?

“The Bone of things” versucht dieses unmöglich- unbekannte Terrain zu kartographieren:
Das Aufhören und Abbrechen als fundamentales Ereignis, die Skizze hinter dem Bild, eine “Ethik des Aufhörens”, die das Wissen um unsere Gewohnheiten erschließen will.

 

Auf der Bühne: Anders Carlsson, Victor Lenoble, Andriana Seecker und Olof Runsten // Regie: Olivier Veillon, Christoph Wirth // Musik: Anders Carlsson // Choreographie: Andriana Seecker, Christoph Wirth // Licht: Olivier Veillon/Björn Stegmann // Assistenz: Olof Runsten // Produktion: INSTITUTET/ OUTIL

Eine schwedisch französich- deutsche Koproduktion zwischen INSTITUTET and OUTIL, mit freundlicher Unterstützung von: Swedish Arts Council, City of Malmö, Région Bourgogne, Festival Actoral de Montévidéo and Centquatre, Paris, Inkonst Malmö, Ballhaus Ost Berlin.

Das Gastspiel in Berlin wurde mit freundlicher Unterstützung der schwedischen Botschaft realisiert.

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